Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen
Projekte

National atlases belong to the distinctive symbols of states as well as national flags and national anthems. This holds true particularly for young states and to those whose territorial identity and national independence cannot always be defined clearly and uncontroversially. Beyond the scienti­fic, geographical and cartographical issues, maps and cartography do also gain political importance. In the context of national atlases Geography and Cartography can help to create the supportive instruments of a state directly. We as the Afghan workgroup take pride in contributing to this task of particular relevance by preparing the “National Atlas of Afghanistan”.

Erstmals sind 2008 auch Geographie-Studenten in die Kooperationsaktivitäten zwischen afghanischen und deutschen Universitäten einbezogen worden. Insgesamt konnten 10 studentische Teilnehmer, fünf Studentinnen und fünf Studenten, von drei verschiedenen afghanischen Universitäten eingeladen werden. Für die Teilnehmer von der Kabul University, der Herat University und der Balkh University in Mazar-i Sharif war eine entsprechende Anzahl von Plätzen bei der „Gießen Summer School 2008“, die vom 28. August bis zum 28. September dauert, reserviert und vom akademischen Auslandsamt der Universität Gießen gesponsert worden.

Hilfe durch die Deutsch-Afghanische Universitätsgesellschaft

Von Andreas Dittmann - Die Deutsch Afgha­nische Universitäts- Gesellschaft (DAUG) wurde in der Hoch­stimmung des be­ginnenden Wieder­aufbaus unmittel­bar nach dem Ende des Taliban-Regimes gegründet. Ausschlag­gebend war eine Fact-Finding-Mission aus Vertretern mehrerer Fachbereiche von deutschen Universitäten und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), die im Frühjahr 2002 afghanische Universitätsstandorte besuchten, eine Bestandsauf­nahme gemacht haben und mit entsprechend erschütternder Bilanz zurück gekehrt waren. Die durchweg desolate Situation an afghanischen Hochschulen fand ihren Ausdruck vor allem in der Zerstörung weiter Teile universitärer Infrastruktur (zerstör­te Gebäude, verbrannte Bibliotheken und Mobiliar, keine Lehr­mittel etc.), aber auch in einer völlig unzureichenden Aus- und Weiterbildung der dozierenden Kollegen an den meisten Fach­bereichen und ebenso überalterten wie überfrachteten Curri­cula, in denen sowohl die Sowjetischen Ideologen als auch die fundamentalistischen Taliban ihre Spuren hinterlassen hatten.